Prof. em. Dr. rer. nat. habil. Ronald Hofmann

Fachpsychologe der Medizin

Psychotherapeutische Praxis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene

ZUR PERSON

Prof. em. Dr. rer. nat. habil. Ronald Hofmann

Akademische Laufbahn

  • Diplom Psychologe – Studium der Psychologie Karl-Marx-Universität Leipzig (1980 – 1985), Schwerpunkt klinische Psychologie
  • Fachpsychologe der Medizin – Postgraduales Studium Klinische Psychologie – Akademie für Ärztliche Fortbildung Berlin (1985 – 1990)
  • Promotion (Dr. rer. nat.) – Karl-Marx-Universität Leipzig, Wilhelm-Wundt-Institut (1985 – 1990)
  • Habilitation (habil.) – Heilpädagogisch-Rehabilitationswissenschaftliche Fakultät, Universität Köln (2006)
  • Privatdozent „Venia Legendi“ (2006 – 2013)
  • Vertretungsprofessur an der Fachhochschule Erfurt, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (2006 – 2009)
  • Planmäßige Professur (ThürHG) – Fachhochschule Erfurt, Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (September 2009 – März 2020)
    Lehrgebiet: Klinische Psychologie und Entwicklungspsychologie
  • Professor emeritus seit April 2020

Weitere Tätigkeiten

  • Klinischer Psychologe im Krankenhaus Erlabrunn, Klinik für funktionelle Erkrankungen (September 1985 – Februar 1990)
  • Leiter der Psychotherapeutischen Abteilung der Poliklinik Schwarzenberg (Februar 1990 – Oktober 1990)
  • Niederlassung in eigener Psychotherapeutischer Praxis für Kinder, Jugendliche und Erwachsene seit 01.11.1990; Approbation (PTG) – psychologischer Psychotherapeut – tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (1999) 
  • Sachverständiger im Familien-, Straf- und Sozialrecht (1992 – 2025)

Dozententätigkeit (1995 - 2006):

  • Entwicklungspsychologie an der Universität Leipzig, Fakultät für Biowissenschaften, Pharmazie und Psychologie am Institut für Entwicklungspsychologie und Psychodiagnostik, Lehrstuhl Entwicklungspsychologie
  • Forensische Psychologie an der TU Chemnitz, Philosophische Fakultät, Lehrstuhl Differentielle Psychologie und Diagnostik 
  • Forensische Psychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften, Lehrstuhl Differentielle und Persönlichkeitspsychologie und Psychologische Diagnostik

Supervisor in der Ostdeutschen Psychotherapeutenkammer (OPK) seit 2013

Tätigkeiten/Funktionen an der FH Erfurt - Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften

  • Leiter des Teams zur Konzipierung und Einrichtung der Fachrichtung „Bildung und Erziehung von Kindern“ sowie Akkreditierung des ersten Studienganges (2006 – 2007)
  • Studiendekan der Fachrichtung „Bildung und Erziehung von Kindern“ (2007 – 2011)
  • Prodekan der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (2012 – 2013)
  • Studiengangleitung in der Fachrichtung „Bildung und Erziehung von Kindern“ (2015 – 2018)
  • Prüfungsausschussvorsitzender der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (2017 – 2019)

Veröffentlichungen

2017

Hofmann, R. (2017). Das Erlabrunner Konzept der Regulativen Musiktherapie (RMT) nach Schwabe. Grin. Open Publishing GmbH. München.

Hofmann, R. (2017). „Die Erlabrunner RMT“ Konzept und Methode einer tiefenpsychologisch fundierten stationären Gruppenpsychotherapie. In: Ch. Schwabe (Hrsg.) Jubiläumsschrift. Crossener Schriften.

 

2016

Hofmann, R. (2016). Gedanken zur Sexualerziehung in der frühen Kindheit. Psychosexuelle Entwicklung (immer noch) ein Tabuthema in der Elementarpädagogik. Teil 1: Bewertungskontexte. KiTa aktuell BW 9/2016. Kitamanagement. Carl Link Wolters Kluver Deutschland. S.179 – 181.

Hofmann, R. (2016). Gedanken zur Sexualerziehung in der frühen Kindheit. Psychosexuelle Entwicklung (immer noch) ein Tabuthema in der Elementarpädagogik. Teil 2: Theoretische Kontexte. KiTa aktuell BE 10/2016. Kitamanagement. Carl Link Wolters Kluver Deutschland. S. 214 – 216.

 

2015

Hofmann, R. (2015). Kinder, die anders sind – Kinder im Autistischen-Spektrum. Teil 1: Ein historischer Rückblick zu Begriff und Verständnis. KiTa aktuell 2/2015. Carl Link Wolters Kluwer. S. 34 – 36.

Hofmann, R. (2015). Kinder, die anders sind – Kinder im Autistischen-Spektrum. Teil 2: Erklärungsversuche für autistische Phänomene als Zugang zur Früherkennung. KiTa aktuell 3/2015. Carl Link Wolters Kluwer. S. 64 – 66.

Hofmann, R. (2015). Kinder, die anders sind – Kinder im Autistischen-Spektrum. Teil 3: Die Diskussion um Krankheit und Häufigkeit oder gibt es plötzlich mehr autistische Kinder? KiTa aktuell 4/2015. Carl Link Wolters Kluwer. S. 88 – 89.

Hofmann, R. (2015). Kinder, die anders sind – Kinder im Autistischen-Spektrum. Teil 4: Früherkennung, frühe Hilfen und frühe Selbstbefähigung. KiTa aktuell 6/2015. Carl Link Wolters Kluwer. S. 144 – 146.

 

2014

Hofmann, R. (2014). Klassifikation von Verhaltensstörungen. In: M. Mienert (Hrsg.). Verhaltens(un)auffällige Kinder. KiTa spezial 5/2014. Carl Link. Wolters Kluver Deutschland. S. 26 – 27.

 

2010

Hofmann, R. (2010). Kinder mit besonderen Bedürfnissen – eine Frühpädagogik der kindlichen Selbstorganisation. In: R. Hofmann (Hrsg.). Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Individualisierte Pädagogik im Bildungsort Kindertageseinrichtung. KiTa spezial 4/2010. Carl Link. Wolters Kluver Deutschland. S. 3 – 5.

Hofmann, R. (2010). Kinder mit störendem Verhalten in der Kindertageseinrichtung. In: R. Hofmann (Hrsg.). Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Individualisierte Pädagogik im Bildungsort Kindertageseinrichtung. KiTa spezial 4/2010. Carl Link. Wolters Kluver Deutschland. S. 17 – 20.

Hofmann, R. (2010). Entwicklung kindlicher Resilienz und Feinfühligkeit als Erziehungsverständnis. In: R. Hofmann (Hrsg.). Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Individualisierte Pädagogik im Bildungsort Kindertageseinrichtung. KiTa spezial 4/2010. Carl Link. Wolters Kluver Deutschland. S. 30 – 33.

Hofmann, R. (2010). Bedürfnislagen junger Kinder in der Eingewöhnung. In: R. Hofmann (Hrsg.). Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Individualisierte Pädagogik im Bildungsort Kindertageseinrichtung. KiTa spezial 4/2010. Carl Link. Wolters Kluver Deutschland. S. 40 – 42.

Koßmann, L. & Hofmann, R. (2010). Geschwisterkinder in der Kindertageseinrichtung. In: R. Hofmann (Hrsg.). Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Individualisierte Pädagogik im Bildungsort Kindertageseinrichtung. KiTa spezial 4/2010. Carl Link. Wolters Kluver Deutschland. S. 13 – 16.

 

2009

Hofmann, R. & Kadler, I. (Hrsg.) (2009). Bildung und Erziehung von Kindern. Curriculare Bausteine für das Grundlagenstudium. Leverkusen.

 

2007

Hofmann, R., Kadler, I. (2007). Akademisierung des Erzieher(innen)berufes an der FH Erfurt. Kita aktuell, 12, S. 247 – 250.

 

2006

Hofmann, R. (2006). Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen im Auge des Betrachters – Missbrauchsmythen und deren professionelle bzw. individuelle Repräsentanz. Herbholzheim. Centaurus.

 

2005

Hofmann, R. (2005). Die Theorie der Bindungsstörung als eine klinische Entwicklungstheorie und deren Implikationen für die Diagnostik und Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit einer sich entwickelnden Borderline-Persönlichkeitsorganisation zwischen Psychiatrie und Jugendhilfe. In Urban, M. & Hartmann, H.-P. (Hrsg.). Bindungstheorie in der Psychiatrie. Göttingen. Vandenhoek & Ruprecht. S. 57 – 82.

 

2004

Hofmann, R. & Wehrstedt, M. (2004). Kindesmissbrauch im Auge des professionellen Betrachters: Subjektive Überzeugungen und emotionale Reaktionen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Jugendhilfe. Jugendhilfe, 1, S. 21 – 29.

Huth, M., Hofmann, R. & Ettrich, K. U. (2004). Der VFB – Ein Instrument zur Abbildung von Bindungsprozessen. In: Ettrich, K. U. (Hrsg.). Bindungsentwicklung und Bindungsstörung. Stuttgart. Thieme Verlag. S. 129 – 136. 

 

2003

Hofmann, R., Wehrstedt, M., Stark, A. (2003). „Missbrauchsmythen“ – Unrealistische Überzeugungen zu sexuellem Kindesmissbrauch und ihre mögliche Bedeutung für Aussagen von professionellen Zeugen in der Hauptverhandlung. Monatszeitschrift der Kriminologie,1, S. 44 – 58.

Hofmann, R., Wehrstedt, M., Stark, A. (2003). Lehrerinnen, Lehrer und sexueller Missbrauch: Eine Studie zu beruflichen Erfahrungen und persönlichen Einstellungen. Pädagogik, 3, S. 40 – 44.

Hofmann, R., Wehrstedt, M., Stark, A. (2003). Persönliche Einstellungen zum sexuellen Missbrauch bei Polizistinnen und Polizisten. Polizei und Wissenschaft, 3, S. 69 – 74.

Hofmann, R. (2003). Entwicklungsbedingungen bindungsgestörter Kinder und Jugendlicher mit einer Borderline-Störung. In Bundesverband für Pflege- und Adoptivfamilien (Hrsg.), Dokumentation, 2, Frankfurt a.M. PFAD. S. 11 – 16.

 

2002

Hofmann, R. (2002). Bindungsgestörte Kinder und Jugendliche mit einer Borderline-Störung. Stuttgart. Klett-Cotta.

 

1996 – 2000

Hofmann, R. (1996). Indikation zur Regulativen Musiktherapie. In: Schwabe, Ch. & Röhrborn, H. (Hrsg.). Regulative Musiktherapie: Entwicklung, Stand und Perspektiven in der psychotherapeutischen Medizin. Jena &Stuttgart. G. Fischer. S. 105 – 112.

Hofmann, R. & Röhrborn, H. (1996). Prognostische Indikation der Regulativen Musiktherapie unter Beachtung des Zusammenhanges zwischen therapeutischem Prozess und Therapieerfolg. In: Schwabe, Ch. & Röhrborn, H. (Hrsg.). Regulative Musiktherapie: Entwicklung, Stand und Perspektiven in der psychotherapeutischen Medizin. Jena & Stuttgart. G. Fischer. S. 113 – 120.

Hofmann, R. (1999). Diagnostik der Borderline-Störung im Kindes- und Jugendalter. In: Ettrich, M. (Hrsg.). Lebenslange Entwicklung Aachen. Shaker. S. 61 – 76. 

Hofmann, R. & Ettrich, K. U. (1999). Borderline-Störung des Kindes- und Jugendalters zwischen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie und Jugendhilfe. Zeitschrift für praxisorientierte Jugendhilfe und Jugendhilfeforschung, 1. Leipzig. Universitätsband. 4. S. 5 – 10.

Hofmann, R. & Ettrich, K. U. (1999). Das therapeutische Beziehungs- und Kommunikationssystem bei der Betreuung von bindungsgestörten Kindern und Jugendlichen. Zeitschrift für praxisorientierte Jugendhilfe und Jugendhilfeforschung, 1. Leipzig. Universitätsband. S. 22 – 31.

Hofmann, R. & Huth, M. (1999). Der Verlaufsfragebogen zur Beurteilung von bindungsgestörten Kindern und Jugendlichen im Betreuungs- und Therapieprozess. Forschungsdokumentation zur klinischen Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter, 1. Leipzig. Universitätsband. S. 127 – 145.

Hofmann, R. (2000). Borderline-Störung des Kindes- und Jugendalters zwischen Psychiatrie – Jugendhilfe – Strafe: Ein praxisorientierter, entwicklungspsychologischer Untersuchungs-ansatz. Forschungsdokumentation zur klinischen Entwicklungspsychologie im Kindes- und Jugendalter, 2. Leipzig. Universitätsband. S. 38 – 61.

 

1988 – 1992

Hofmann, R., Ettrich, K. U. & Schirbock, H. (1988). Die Beurteilung des Therapieerfolges über die Analyse der intraindividuellen Variabilität von Persönlichkeitsparametern und des subjektiven Erfolgserlebens. Psychologie für die Praxis, 2, 147 – 154.

Hofmann, R. & Ettrich, K. U. (1989). Vergleichende Veränderungsmessung im Kontext einer symptomzentrierten Gruppenpsychotherapie (RMT) und einer persönlichkeitszentrierten Gruppenpsychotherapie (IDGPT). Leipzig: Karl-Marx-Universität.

Röhrborn, H. & Hofmann, R. (1989). Zu Profilen und Arbeitsweisen einer psychotherapeutischen Klinik im Versorgungskrankenhaus. Zeitschrift für klinische Medizin, 44 (25), S. 221 – 223.

Röhrborn, H. & Hofmann, R. (1989). Die Regulative Musiktherapie. In: Vortragsband zur 5. Psychotherapietagung. Rostock.

Hofmann, R. & Röhrborn H. (1989). Die Behandlung psychosomatischer Erkrankungen im Konzept der Regulativen Musiktherapie. In: Vortragsband Arbeitstagung der Gesellschaft für Ärztliche Psychotherapie. Schwerin.

Hofmann, R., Röhrborn, H., Ettrich, K.U. (1989). Prozessanalyse im Konzept der Veränderungsmessung und Erfolgsbestimmung bei einer symptomzentrierten Gruppenpsychotherapie. In: Vortragsband XII. Internationaler Psychotherapiekongress. Berlin.

Röhrborn, H., Hofmann, R. Czogalik, D. (1991). Process-research in regulativ musiktherapy. Manual 22nd meeting Society for psychotherapie research. Lyon.

Röhrborn, H. & Hofmann, R. (1992). Verlaufsdiagnostik bei Musiktherapie am Beispiel des Erlabrunner Beurteilungsbogens (EBS) für die Regulative Musiktherapie nach Schwabe. In: Vortragssammlung 4. Ulmer Workshop für musiktherapeutische Grundlagenforschung. Universität Ulm, Abteilung Psychotherapie.

Röhrborn, H. & Hofmann. R. (1992). Regulative Musiktherapie in der Dyade. In: Vortragssammlung Deutsche Musiktherapeutische Vereinigung Ost e.V.